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Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit (89 Lebensmittel)

Der Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit misst im Blut nahrungsmittelspezifische IgG-Antikörper gegen 89 Lebensmittel; das Ergebnis stellt keine Diagnose, sondern wird von Ihrem Arzt und Ihrer Ernährungsfachkraft zusammen mit Ihren Beschwerden und Ihrer Ernährungsanamnese beurteilt. Ihre Blutprobe kann bei Ihnen zu Hause oder an Ihrem Arbeitsplatz entnommen werden.

Probe
Blut
Nüchtern
Nicht erforderlich
Dauer bis zum Ergebnis
So schnell wie möglich
Testgruppe
Biochemie

Vorbereitung: Sie müssen nicht nüchtern sein. Behalten Sie vor dem Test Ihre gewohnte Ernährung bei; teilen Sie mit, welche Lebensmittel Sie vom Speiseplan gestrichen haben und welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen.

Versicherung: Wir arbeiten mit privaten Krankenversicherungen zusammen. Für diesen Test holen wir die Kostenzusage ein; nach der Zusage entnehmen wir Ihre Probe. Versicherung und Zahlung

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Inhalt
  1. Was ist ein Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit?
  2. Wann wird ein Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit angefordert?
  3. Wie bereitet man sich auf den Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit vor?
  4. Wie wird das Ergebnis des Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeit beurteilt?

Was ist ein Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Der Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit ist eine Laboruntersuchung, die im Blut die Konzentration nahrungsmittelspezifischer IgG-Antikörper gegen 89 verschiedene Lebensmittel misst. Die Blutprobe wird von einer Pflegefachkraft entnommen und in einem akkreditierten Labor mit der ELISA-Methode analysiert. Der Befundbericht weist für jedes Lebensmittel einen eigenen IgG-Wert aus; so lässt sich erkennen, gegen welche Lebensmittel eine ausgeprägtere Antikörperreaktion besteht.

Dieser Test ist kein Test auf Nahrungsmittelallergie. Eine Nahrungsmittelallergie steht im Zusammenhang mit IgE-Antikörpern und wird mit anderen Tests abgeklärt. Das Vorhandensein von IgG-Antikörpern kann oft lediglich widerspiegeln, dass das betreffende Lebensmittel regelmäßig verzehrt wird, das Immunsystem also mit ihm in Kontakt gekommen ist. Wissenschaftliche Leitlinien halten ein IgG-Ergebnis daher allein nicht für ausreichend, um eine Unverträglichkeit zu diagnostizieren. Auch eine Laktoseintoleranz oder Zöliakie lässt sich mit diesem Test nicht feststellen; dafür sind andere Tests erforderlich. Die 89 untersuchten Lebensmittel verteilen sich auf die folgenden Gruppen.

Getreide und Hülsenfrüchte: Reis, Gerste, Mais, Weizenmehl, Gluten, Roggenmehl, Buchweizen, Sojabohne, Erdnuss, Erbse, Borlottibohne, Linse.

Nüsse, Samen und Sonstiges: Sesam, Pinienkern, Esskastanie, Walnuss, Paranuss, Mandel, Haselnuss, Pistazie, Macadamianuss, Cashewkern, Kokosnuss, Sonnenblumenkerne, Senf, Kakao, Hefe.

Fisch und Meeresfrüchte: Thunfisch, Lachs, Forelle, Kabeljau, Makrele, Seezunge, Aal, Sardelle, Venusmuschel, Miesmuschel, Jakobsmuschel, Auster, Krabbe, Garnele, Hummer, Kalmar, Oktopus.

Gemüse: Schwarze Olive, Gurke, Karotte, Aubergine, Knoblauch, Zwiebel, Eisbergsalat, Weißkohl, Sellerie, Spinat, Brokkoli, Kartoffel, Süßkartoffel, Kürbis, Champignon, Tomate.

Obst: Apfel, Banane, Weintraube, Pfirsich, Erdbeere, Orange, Mango, Kiwi, Aprikose, Avocado, Heidelbeere, Kirsche, Zitrone, Honigmelone, Birne, Ananas, Pflaume, Wassermelone.

Eier, Fleisch und Milchprodukte: Eiklar, Eigelb, Huhn, Schweinefleisch, Rindfleisch, Lammfleisch, Ziegenmilch, Kuhmilch, Alpha-Lactalbumin, Beta-Lactoglobulin, Kasein.

Wann wird ein Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit angefordert?

Ihr Arzt oder Ihre Ernährungsfachkraft kann diesen Test bei der Abklärung länger anhaltender Beschwerden, die mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebracht werden, als ergänzende Information zur Ernährungsanamnese anfordern. Der Test hilft zu erkennen, gegen welche Lebensmittel der täglichen Ernährung eine IgG-Reaktion besteht; die Ursache der Beschwerden erklärt er für sich allein jedoch nicht.

  • Wiederkehrende Blähungen, Völlegefühl und Bauchschmerzen nach den Mahlzeiten
  • Phasen von Durchfall oder Verstopfung ohne erkennbare Ursache
  • Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit, die mit bestimmten Lebensmitteln in Verbindung gebracht werden
  • Überprüfung verdächtiger Lebensmittel zusammen mit einem Ernährungstagebuch
  • Zusätzliche Informationen für eine Ernährungsplanung unter Begleitung einer Ernährungsfachkraft

Symptome wie plötzlich auftretende Nesselsucht, Schwellungen an Lippen, Zunge oder Rachen, Atemnot oder ein Gefühl drohender Ohnmacht deuten auf eine allergische Reaktion hin und fallen nicht in den Anwendungsbereich dieses Tests. In einem solchen Fall ist ohne Zeitverlust die 112 anzurufen. Gehen Verdauungsbeschwerden mit Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder nächtlichen Schmerzen, die aus dem Schlaf wecken, einher, sollten Sie zuerst einen Arzt aufsuchen.

Wie bereitet man sich auf den Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit vor?

Für diesen Test müssen Sie nicht nüchtern sein; die Blutprobe kann zu jeder Tageszeit abgegeben werden. Da die IgG-Reaktion vom Kontakt mit dem Lebensmittel abhängt, wird empfohlen, in den Wochen vor dem Test Ihre gewohnte Ernährung beizubehalten. Gegen ein Lebensmittel, das Sie seit Längerem nicht verzehrt haben, kann der IgG-Wert niedrig ausfallen; das bedeutet nicht, dass dieses Lebensmittel für Sie geeignet ist. Beginnen Sie nicht, ein Lebensmittel, von dem Sie annehmen, dass es früher Beschwerden ausgelöst hat, für den Test wieder zu verzehren.

Da kortisonartige Medikamente und Therapien, die das Immunsystem unterdrücken, die Antikörperspiegel beeinflussen können, teilen Sie bitte bei der Terminvereinbarung mit, welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen; setzen Sie Ihre Medikamente nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Die Blutprobe wird von unserer Pflegefachkraft bei Ihnen zu Hause oder an Ihrem Arbeitsplatz in kurzer Zeit aus dem Arm entnommen und unter geeigneten Bedingungen ins Labor gebracht.

Wie wird das Ergebnis des Tests auf Nahrungsmittelunverträglichkeit beurteilt?

Im Bericht wird der für jedes Lebensmittel gemessene IgG-Wert anhand der vom Labor verwendeten Bereiche dargestellt. Ein hoher Wert zeigt, dass das Immunsystem mit dem betreffenden Lebensmittel in Kontakt gekommen ist; er beweist jedoch nicht, dass dieses Lebensmittel die Beschwerden verursacht. Bei häufig verzehrten Lebensmitteln können hohe Werte auch bei Menschen ohne jegliche Beschwerden auftreten. Ein normales Ergebnis wiederum schließt eine Nahrungsmittelallergie, eine Laktoseintoleranz oder eine Zöliakie nicht aus.

Der Test stellt daher keine Diagnose; die Ergebnisse sollten von Ihrem Arzt und Ihrer Ernährungsfachkraft zusammen mit Ihren Beschwerden, Ihrer Ernährungsanamnese und gegebenenfalls weiteren Tests beurteilt werden. Die Entscheidung, Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, sollte nicht allein auf Grundlage dieses Tests getroffen werden, da das gleichzeitige Weglassen vieler Lebensmittel zu einer Mangelernährung führen kann. Wird nach der Beurteilung ein probeweiser Verzicht auf ein Lebensmittel für sinnvoll gehalten, sollte dieser unter Begleitung einer Ernährungsfachkraft und kontrolliert erfolgen. Die Referenzbereiche können sich von Labor zu Labor unterscheiden.

Referenzbereich

Wird in Ihrem Laborbefund angegeben

Der Referenzbereich dieses Tests kann je nach verwendeter Methode, Alter und Geschlecht abweichen; er steht in Ihrem Laborbefund neben Ihrem Ergebnis. Beurteilen Sie Ihr Ergebnis gemeinsam mit Ihrem Arzt.

Wie wird Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeit (89 Lebensmittel) zu Hause durchgeführt?

  1. 01

    Termin vereinbaren

    Füllen Sie das Online-Formular aus oder rufen Sie uns an; wir planen gemeinsam einen passenden Tag und eine passende Uhrzeit.

  2. 02

    Die Blutabnahme erfolgt bei Ihnen zu Hause

    Unsere Pflegefachkraft kommt zu Ihnen und entnimmt Ihre Blutprobe mit sterilem Einwegmaterial.

  3. 03

    Sie erhalten Ihr Ergebnis

    Ihre Probe wird unter geeigneten Bedingungen ins Labor gebracht; sobald Ihr Ergebnis vorliegt, wird es Ihnen übermittelt.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Dieser Test misst nahrungsmittelspezifische IgG-Antikörper; eine Nahrungsmittelallergie steht dagegen im Zusammenhang mit IgE-Antikörpern und wird mit anderen Tests abgeklärt. Erhöhte IgG-Werte können oft lediglich den Kontakt mit dem Lebensmittel widerspiegeln. Treten kurz nach dem Verzehr eines Lebensmittels Schwellungen an Lippen oder Zunge, Atemnot oder eine ausgedehnte Nesselsucht auf, handelt es sich um einen Notfall, und es ist sofort die 112 anzurufen.
Nein, die Entscheidung, Lebensmittel vom Speiseplan zu streichen, sollte nicht allein auf Grundlage dieses Tests getroffen werden. Ein hoher IgG-Wert zeigt nicht, dass dieses Lebensmittel Ihre Beschwerden verursacht, und das gleichzeitige Weglassen vieler Lebensmittel kann zu einer Mangelernährung führen. Es wird empfohlen, Ihre Ergebnisse zusammen mit Ihren Beschwerden und Ihrer Ernährungsanamnese mit Ihrem Arzt und Ihrer Ernährungsfachkraft zu besprechen.
Ja, unsere Pflegefachkraft kommt zum vereinbarten Termin zu Ihnen nach Hause oder an Ihren Arbeitsplatz und nimmt Ihnen Blut aus dem Arm ab. Sie müssen nicht nüchtern sein; es genügt, wenn Sie in den Wochen vor dem Test Ihre gewohnte Ernährung beibehalten. Wenn Sie bei der Terminvereinbarung mitteilen, welche Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel Sie einnehmen, hilft dies, die Ergebnisse richtig zu beurteilen.

Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Diagnose oder Behandlung. Wenden Sie sich für Entscheidungen über Ihre Gesundheit an Ihren Arzt.

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